Operation Freiheit

Berlin, 13. März 2018

AB DEM 20. MÄRZ 2018 LÄDT DAS LITTLE BIG CITY BERLIN ZUM NEUEN MULTIMEDIALEN ERLEBNIS "OPERATION FREIHEIT“ EIN

Für viele ehemalige Bürger der DDR war an der Staatsgrenze Schluss mit dem Rest der Welt. Mit dem Bau der Berliner Mauer sollte vor allem dem damaligen Flüchtlingsstrom vieler DDR-Bürger in die Bundesrepublik Deutschland Einhalt geboten werden. Trotz der lebensbedrohlichen Gefahren haben sich einige mutige Menschen dazu entschlossen, in die Freiheit zu fliehen.

Im Little BIG City werden jetzt die bedeutendsten DDR-Fluchtgeschichten wieder zum Leben erweckt. Ab dem 20. März können Besucher die spektakulärsten Fluchten aus der ehemaligen DDR hautnah miterleben. In „Operation Freiheit“ wird gezeigt, wie einzelne Menschen ihre Flucht vorbereitet und durchgeführt haben. Der Besucher erlebt zum Beispiel, wie es zwei Familien gelang, im selbstgebauten Heißluftballon über die Grenze zu entkommen oder wie sich jemand mit Hilfe eines Seils von Haus zu Haus geschwungen hat.

In Zusammenarbeit mit Zeitzeugen und original Filmaufnahmen wurden die Fluchtgeschichten digital nachgestellt und in einer Kombination aus einem Modell-Wohnhaus und Projektion zum Leben erweckt. Dabei verwandelt sich die Fassade des Modell-Gebäudes in einen riesigen Bildschirm -möglich gemacht durch das sogenannte 3D-Projektionsmapping. In dem Verfahren werden mit Hilfe eines Projektors filmische Sequenzen auf die Oberfläche des 3D-Gebäudes projiziert. Zusammen entsteht ein dreidimensionaler Effekt, der den Besuchern das Gefühl vermittelt, Teil einer neu erzeugten Wirklichkeit zu sein.

Mehr als 20 Mitarbeiter haben insgesamt über sechs Monate an dem Projekt „Operation Freiheit“ gearbeitet. „Es ist unsere bisher aufwendigste Erweiterung in der Attraktion“, erklärt General Managerin Anja Nitsch. „Allein die Umsetzung der animierten Geschichten hat über drei Monate in Anspruch genommen. Wir möchten mit „Operation Freiheit“ diesen mutigen Menschen, die auf so spektakuläre Weise für ihre Freiheit gekämpft haben, ein Denkmal setzten.“

Eine weitere, der dort dargestellten spektakulären Fluchten, begann im Frühsommer 1962. Eine studentische Fluchthilfegruppe aus West-Berlin plante, einen Tunnel von West- nach Ost-Berlin zu graben. Unter lebensbedrohlichen Bedingungen gruben die Helfer einen 135 Meter langen Tunnel, durch den insgesamt 29 Menschen die Flucht in den Westen gelang. Unter den Helfern auch der ehemalige DDR-Bürger Joachim Rudolph. Er stand dem Projekt „Operation Freiheit“ als Zeitzeuge für die Tunnel-Geschichte zur Seite.